Andrea
Das Internet macht uns alle zu gläsernen Menschen. Wir brauchen nur noch in der virtuellen Welt eine Homepage oder einen Blog zu lesen oder uns in verschiedenen Verzeichnissen umzuschauen, und wir erfahren mehr über einen einzelnen Menschen, als er im wahren Leben von sich zeigen würde – und wir müssen dazu noch nicht einmal vor die Haustür.
Bei mir funktioniert das nicht. Wer mich treffen will, muss das in der wirklichen Welt tun. Wer etwas von mir wissen will, muss mit mir reden. Und Ihr könnt mich treffen: Beim Laufen, beim Kaffee, im Kino, am Telefon, beim Stadtbummel, im Chor und bei vielen anderen Gelegenheiten. Ich gehöre zu der seltenen Gattung Mensch, die sogar noch Briefe schreibt, in Umschläge steckt und in den echten Briefkasten wirft – auch so kann man Kontakt zu mir aufnehmen.
Die Computerwelt ist gut für schnelle und kurze Absprachen, zum Tauschen von Büchern, zum Eintragen von Laufstrecken, für Ebay und zum schnellen Finden von Informationen; für alles, was darüber hinausgeht, bevorzuge ich den persönlichen Kontakt.
Ich freue mich über jeden, den ich jetzt neugierig gemacht habe – treffen wir uns mal, trinken wir einen Kaffee und unterhalten wir uns...
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